Update Grippewelle 2015 – schwerste Grippewelle seit Jahren

Die Influenza ist eine schwerwiegende Erkrankung des Körpers und der Atemwege. Grippesymptome sind heftiger als Erkältungssymptome

Die Grippewelle 2015 läuft auf Hochtouren.

Deutschland hat es stark erwischt. Die Grippewelle schlägt dieses Jahr weitaus heftiger zu, als in den vergangenen Jahren. Genauso geht es unseren europäischen Nachbarn (vor allem im Westen und Norden). Innerhalb von Deutschland gibt es fast keine Region, die nicht von überdurchschnittlich vielen Grippepatienten betroffen sind. Besonders schlimm sieht es jedoch in den folgenden Bundesländern aus:

1. Sachsen (am stärksten betroffen in Deutschland)

2. Baden-Württemberg (am stärksten betroffen in Deutschland)

3. Nordrhein-Westfalen (mit Abstand gegenüber Sachsen und Baden-Württemberg)

4. Bayern

5. Sachsen-Anhalt

6. Thüringen

Die folgenden Bundesländer liegen im “Mittelfeld”:

Rheinland-Pfalz, Saarland, Niedersachsen, Bremen, Schleswig-Holstein, Hamburg, Brandenburg, Berlin

“Am Besten”sieht es noch in Hessen und Mecklenburg-Vorpommern aus.

Diese Verteilung der Grippeschwerpunkte kann sich natürlich ständig ändern und auch diejenigen Bundesländer, die noch nicht so stark betroffen sind, können in den nächsten Wochen nachfolgen.

Der Höhepunkt der Grippewelle 2015 scheint insgesamt noch nicht erreicht zu sein. Was kann man also tun, um sich vor der Ansteckung mit den Grippeviren zu schützen? Leider nicht besonders viel: eine Impfung kommt mittlerweile zu spät, da die Wirkung der Grippeschutzimpfung erst nach etwa 2 Wochen einsetzt. Hinzu kommt in diesem Jahr, dass der diesjährige Impfstoff nicht perfekt auf die kursierenden Virenstämme passt, so dass man sich trotz der Grippeschutzimpfung anstecken kann.

Das wichtigste Hilfsmittel gegen die Grippe ist daher die Hygiene und die Stärkung des Immunsystems. Händewaschen ist daher bedeutsamer denn je. Außerdem sollte man darauf, achten, sich nicht ins Gesicht zu fassen.

Zur Stärkung des Immunsystems und den Hauptkomponenten (Bewegung, Ernährung und Entspannung):

Bewegung: Auch im Winter sollten Sie sich bewegen, auch (und gerade) wenn es draußen nicht so nett ist. Dies bedeutet zumindest 2-3 mal in der Woche Sport. Überwinden Sie ihren Schweinehund. Für diejenigen, die das überhaupt nicht schaffen, bleibt als zweitbeste Wahl ein Besuch im Fitnessstudio oder auch im Schwimmbad. Zur Not sind auch Sportprogramme vor dem Fernseher bzw. der Spielekonsole oder auf einem Heimtrainer immer noch erheblich besser, als die körperliche Gesundheit auf der Couch zu riskieren.

Ernährung: Aufgrund der erhöhten Ansteckungsgefahr im Herbst und Winter kommt der Ernährung in diesen Jahreszeiten eine besondere Bedeutung zu. Es ist daher wichtig, dass Sie sich mit natürlichen Lebensmitteln ernähren. Streichen Sie ungesunde Nahrung, wie Nudeln, Weizenbrot und Süßigkeiten möglichst komplett von Ihrem Einkaufszettel und achten Sie auf ein Übergewicht an Gemüse, Obst und Fleisch. Darüber hinaus würden wir die Einnahme von Vitaminen im Rahmen von Nahrungsergänzungsmitteln empfehlen. Insbesondere höhere Dosen von Vitamin C verbessern die Abwehrkraft nachhaltig. Achten Sie bitte darüber hinaus auf Ihren Vitamin-D Spiegel (lassen Sie diesen bei Ihrem Arzt bestimmen) und ergänzen Sie Ihre Ernährung – soweit erforderlich – mit Vitamin D Tabletten.

Entspannung: Stress schwächt unser Immunsystem. Daher achten Sie darauf, regelmäßig Entspannungspausen einzulegen und Entspannungstechniken zu erlernen. Yoga, Meditation und Achtsamkeitsübungen sind nach unserer Einschätzung am Besten geeignet, um den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Mit diesen Empfehlungen verbessern Sie jedenfalls Ihre Chancen erheblich, keine Erkältung oder Grippe zu bekommen.

Wenn Sie weitere Informationen zur Grippewelle benötigen, helfen Ihnen vielleicht die folgenden Seiten weiter:

- Vorbeugung gegen die Grippe

- Behandlung der Grippe

- Impfung gegen die Grippe

- Ansteckungsgefahren