Grippeschutzimpfung 2013 – die 7 wichtigsten Fragen und Antworten

Grippeschutzimpfung 2013 - Informationen, Nebenwirkungen

Wer braucht eine Grippesschutzimpfung?

Die Grippewelle 2013/2014 steht uns bevor und damit auch das Thema Grippeschutzimpfung 2013. In der letzten Grippewelle hat es auch in Deutschland viele Menschen erwischt. Wie diesjährige Grippe verlaufen wird , kann man noch nicht sagen. Glücklicherweise gibt es auch noch keine Grippefälle in Deutschland und das wird vermutlich auch in den nächsten Wochen so bleiben (siehe unser 1. Update zur Grippewelle 2013/2014). Dennoch ist jetzt die richtige Zeit, über eine Grippeschutzimfpung nachzudenken.

Die 7 wichtigsten Fragen und Antworten rund um die Grippeschutzimpfung

1. Sollte sich jeder gegen Grippe impfen lassen?

Nein, das ist nicht notwendig. Die ständige Impfkommission empfhielt dies nur älteren Menschen ab 60 Jahren sowie chronisch und abwehrgeschwächten Menschen. Aber auch Personen, die ein hohes Ansteckungsrisiko haben, z.B. Ärzte und Pflegepersonal sollten sich impfen lassen. Für alle anderen gilt: Jeder sollte selbst beurteilen, ob er sich gegen die Grippe, die tatsächlich eine schwere Erkrankung ist, schützen möchte. Letztlich ist es nur ein kurzer Arztbesuch gegenüber dem Risiko, Tage bis Wochen im Bett zu bleiben und möglicherweise schwere Komplikationen, wie eine Lungenentzündung zu bekommen. Wir würden daher eine Grippeschutzimpfung empfehlen.

2. Sollten sich Schwangere auch impfen lassen?

Ja, Schwangeren wird ebenfalls zur Grippeschutzimpfung geraten. Zusätzlicher Effekt: durch die Impfung wird auch das ungeborene Baby vor Grippeviren im ersten Lebensjahr geschützt.

3. Wer sollte sich keine Grippeschutzimpfung geben lassen?

Dies betrifft glücklicherweise nur wenige Personen. Nur diejenigen die eine Allergie gegen Hühnereiweiss haben, sollten von einer regulären Grippeschutzimfpung eher Abstand nehmen und mit ihrem Arzt sprechen. Denn auch für diese Fälle gibt es eine Lösung: einen Impfstoff, der nicht in Hühnereiern hergestellt wird.

4. Wann ist der beste Zeitpunkt sich impfen zu lassen?

Auch wenn die Grippe meistens erst spät im Jahr bzw. im neuen Jahr losgeht, wird zu einer Grippeschutzimpfung im Oktober/November geraten. Aber auch später kann man sich noch impfen lassen. Man muss allerdings beachten, dass es etwa 2 Wochen dauert, bis sich dier Impfschutz nach der Impfung aufgebaut hat. Ist die Grippewelle schon im Gange kann man sich also in den ersten 2 Wochen nach einer Impfung trotzdem noch anstecken.

5. Angst vor der Grippschutzimpfung:  Gibt es Nebenwirkungen / kann ich durch die Impfung krank werden? 

Die Grippeschutzimpfung ist üblicherweise gut verträglich (bis auf Menschen mit Hühnereiweiss-Allergie). Es kann lediglich passieren, dass die Einstichstelle etwas empfindlich ist und sich gegebenfalls rötet und anschwillt. Bei sensiblen Menschen können in den ersten drei Tagen nach der Impfung auch allgemeine Krankheitssysmptome wie Müdigkeit, Muskelschmerzen und eine minimale Temperaturerhöhung eintreten. Schlimmere Nebenwirkungen treten nur sehr selten auf. Übrigens: man kann sich durch die Impfung nicht mit Grippe infizieren, da der Impfstoff nur tote Erreger enthält.

6. Gibt es verschiedene Impfstoffe, z.B. gegen die Schweinegrippe?

Dieses Thema ist nicht mehr aktuell. Bei Auftreten der Schweinegrippe im Jahr 2009 gab es tatsächlich zwei Impfstoffe, einen gegen die normale saisonale Grippe und einen gegen die Schweinegrippe H1N1. Mittlerweile enthält der reguläre Impfstoff auch tote Erreger des Schweinegrippevirus H1N1.

7. Trägt meine Krankenkasse die Kosten für die Grippeschutzimfpung?

Leider nicht immer. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten nur für diejenigen Patienten, für die die Grippeschutzimpfung von der ständigen Impfkommission empfohlen wird.

Weitere Informationen zur Grippeschutzimpfung erhalten Sie hier…