11. Update zur Grippewelle 2013

25.03.2013: Es gibt wie so oft gute und schlechte Nachrichten. Zuerst die gute Nachricht: die Grippewelle 2013/2013 ist auf dem Rückzug. Die schlechte Nachricht ist allerdings: die Zahl der  Grippe- und Atemwegserkrankungen ist noch immer deutlich erhöht.

Wir merken jedoch an den Zugriffszahlen auf unserer Seite und auch aufgrund der offiziellen Informationen des Robert-Koch-Instituts, dass die nahezu dramatischen Phase der diesjährigen Grippewelle überstanden ist. Noch vor ein bis zwei Wochen waren viele Unternehmen wie leergefegt und es kam zu Engpässen in Krankenhäusern. Mittlerweile gehen die Zahlen deutlich zurück und man kann davon ausgehen, dass in den nächsten 2-3 Wochen die Grippewelle komplett abgeschlossen ist.

Die Ansteckungsgefahr sinkt daher ebenfalls, was allerdings leider nicht heißt, dass man sich nicht dennoch den Grippevirus “holen” kann. Denn es gibt noch genügend Virenträger in der Bevölkerung und das gilt für alle Bundesländer, wobei man hervorheben muss, dass die folgenden Bundesländer noch am stärksten betroffen sind:

– Mecklenburg-Vorpommern

– Sachsen

– Sachsen-Anhalt

– Thüringen

Obwohl Berlin und Brandenburg dazwischen liegt, sind die Erkrankungsraten hier geringer. Man sollte sich daher weiterhin vor der Ansteckung mit einem Grippevirus schützen. Hierzu sind entsprechende Vorbeugungsmaßnahmen zu beachten. Insbesondere sollte man sich regelmäßig die Hände waschen, den Kontakt mit Mund und Nase vermeiden sowie den engen Kontakt zu Menschen mit Atemwegserkrankungen meiden. Übrigens: auch der- oder diejenige, die es in dieser Saison bereits erwischt hatte, kann nochmals erkranken. Eine Immunität wird nur bezüglich des Virus aufgebaut, unter dem man gelitten hat. Für die anderen Grippeviren bleibt man empfänglich. In dieser Saison sind es vor allem H3N2 und H1N1 Viren, die uns eine der stärksten Grippewellen der letzten Jahre beschert haben. Der H1N1 Virus ist besser bekannt als der Schweinegrippevirus, der seit 2009 unterwegs ist. Sowohl während der Pandemie als auch heute ist der H1N1 Virus (wie auch die anderen derzeit zirkulierenden Viren) aber behandelbar und kann mit antiviralen Medikamenten eingedämmt werden. Forscher befürchten allerdings noch immer, dass sich in nächster Zeit eine Mutation des H1N1 Virus bilden könnte, die mit den herkömmlichen Medikamenten nicht mehr behandelt werden kann. Hoffen, wir dass diese Befürchtung nicht eintritt.

Wenn Sie sich bereits einen Grippevirus oder einer Erkältung eingefangen haben (zur Unterscheidung beider Erkrankungen lesen Sie bitte hier…) sollten Sie unbedingt zum Arzt gehen. Eine echte Grippe sollte auf keinen Fall zu Hause mit “Hausmitteln” behandelt werden, da die Gefahr von Folgeerkrankungen und Komplikationen viel zu hoch ist. Begleitend zu den Verschreibungen Ihres Arztes können Sie sich – ebenso wie bei einer leichten Erkältung – natürlich mit Hausmitteln eindecken und rezeptfreie Medikamente aus der Apotheke holen. Zu den wichtigsten Symptomen der Erkältung gibt es Hilfe auf www.erkaeltungstips.de.

Bleiben Sie oder werden Sie gesund!

Bis zur nächsten Woche (vielleicht mit noch besseren Nachrichten und einem Hauch von Frühling)!